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Für die Analyse stehen dem System lediglich fünf Zahlen pro Tag zur Verfügung.
Um diese Zahlen (Daten) in verbürgter Qualität zu erhalten, zahlen viele Anleger erhebliche Summen an die Börsen und professionelle Daten-Provider wie Reuters oder Primark/Thomson Financial. Offensichtlich sind diese Daten von grosser Bedeutung. Warum aber setzen Händler, Fondsmanager und Analysten eine Vielzahl spezieller Anwendungen ein, um sich ein Bild von der Lage der Märkte zu machen? Aus dem einfachen Grund, weil die Daten allein darüber noch keinen Aufschluss geben können. Mittels Analysen allerdings kann man die Daten untersuchen, um aus ihnen eine Information zu gewinnen. So kann man - um ein triviales Beispiel zu bemühen - Open und Close vergleichen, um die Information zu erhalten, ob der Preis des Papiers im Laufe des Tages gestiegen oder gefallen ist. Während die Zahl (beispielsweise Open) für sich allein nichts aussagt, entsteht durch die Verbindung mit anderen Daten eine Information, die den Anwender bei der Entscheidungsfindung unterstützen kann.
Während man einen trivialen Vergleich wie den zwischen Open und Close eines Tages noch leicht im Kopf bewältigt, erfordern die meisten Analyse-Verfahren die Verarbeitung und Berücksichtigung so vieler Datenpunkte in so grosser Genauigkeit, dass selbst ein überdurchschnittlich mathematisch begabter Mensch ohne geeignete Hilfsmittel kapitulieren müsste.
NeuroStrategy ist ein Beispiel für eine Anwendung, die in Datenmengen nach verwertbarer Information sucht (Data Mining), um auf Basis der so gewonnen Informationen geeignete strategische Handelsempfehlungen geben zu können.