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Turmsegler

16. Warum ist das Problem mehrdimensional?

Will man den Preisverlauf eines Wertpapiers darstellen, ist dies vergleichsweise einfach. In einem Koordinaten-System mit einer x- und einer y-Achse kann man die aufeinander folgenden Preise darstellen, wobei die Höhe (y-Wert) den Preis angibt und die x-Achse beispielsweise die Zeit repräsentiert. Jeder Punkt des so entstehenden Charts ist eindeutig durch ein x-y-Wertepaar definiert.

In die Analysen, wie sie von NeuroStrategy angestellt werden, fliessen aber viele solcher zweidimensionaler Darstellungen ein, und der Zustand des Papiers zu einem bestimmten Zeitpunkt ist durch alle diese Einzelpunkte im Zusammenhang bestimmt. Soll in die Beschreibung zusätzlich zur Preishöhe und dem Zeitpunkt beispielsweise noch das aktuelle Handelsvolumen einfliessen, liesse sich dies noch in einem Diagramm mit drei Achsen räumlich veranschaulichen. Anstelle einer Linie (des Preisverlaufs über die Zeit) erhielten wir so eine Oberfläche.

Im NeuroStrategy-System wird der Zustand eines Wertpapiers zu einem bestimmten Zeitpunkt durch 18 Inputs beschrieben. Da die Zeit (eine Beschreibung pro Handelstag) eine weitere Dimension ausmacht, operiert ein NeuroStrategy-Mesh also in einem 19-dimensionalen Datenraum. Ganz abgesehen davon, dass sich ein gewöhnlicher Mensch einen solchen Raum nicht vorstellen kann, dürfte es kaum jemanden geben, der in einem solchen Raum auch noch Berechnungen anstellen kann.