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Turmsegler

17. Ist NeuroStrategy ein "Black-Box-System"?

Die Antwort auf diese Frage hängt davon ab, wie Sie das System einsetzen. Rein fundamental ausgerichtete Anleger werden es so empfinden. Ganz anders sieht es für einen technisch orientierten Anleger aus, der bereits vorwiegend auf Basis technischer Analysen agiert. Prinzipiell gilt, dass NeuroStrategy "lediglich" all jene Aufgaben automatisiert abwickelt, die ein technischer Analyst für gewöhnlich mit grossem Zeitaufwand "zu Fuss" erledigt. Dabei deckt es alle Bereiche von der Analyse, über die Strategiebildung bis zum Backtesting ab, wofür normalerweise mehrere Systeme eingesetzt werden müssten.

Im Lern- und Evolutionsprozess wird auf Basis der aus der technischen Analyse gewonnenen Informationen eine risikooptimierte Handelsstrategie generiert, analysiert und getestet. Mathematisch betrachtet ist dieser Vorgang nichts anderes als die Ermittlung einer optimalen Parametrisierung technischer Indikatoren sowie die Analyse ihres Zusammenspiels. Mit entsprechendem Aufwand wäre es daher möglich, die gebildete Strategie unter Verwendung von gewöhnlichen Indikatorbeschreibungen, wie sie in der technischen Analyse eingesetzt werden, in einem Fuzzy-Expertensystem abzubilden.

Für den technischen Anleger gilt daher: Das System operiert genau in jenem wissenschaftlichen Umfeld, in dem Sie sich ohnehin bewegen. Es arbeitet allerdings in deutlich komplexer dimensionierten Analyse-Räumen, sehr effizient, schnell und erwartungsfrei. So können Sie handeln, während andere noch rechnen.