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Turmsegler

6. Von welchen Voraussetzungen geht NeuroStrategy aus?

Anders als die meisten Systeme der Chart- und Finanzanalyse beginnt NeuroStrategy die Untersuchungen ohne jegliches Wissen und also auch ohne jegliche Annahmen über das zu lösende Problem. Die Strategiemodelle beginnen gewissermassen in der Vorschule und müssen sich bis zum Universitätsdiplom durcharbeiten. Dabei können sie ausschliesslich lernen, was sie auch tatsächlich in den Daten finden. Bestimmte Erwartungen oder Annahmen des Benutzers spielen dabei keine Rolle. Der Benutzer definiert über die wenigen einstellbaren Parameter lediglich bestimmte Randbedingungen, über die kein Zweifel herrscht - wie hoch zum Beispiel die zu zahlende Courtage für eine Transaktion ist und ob Short-Positionen eingenommen werden können oder nicht.

So ist es durchaus möglich, dass es NeuroStrategy nicht gelingt, das gestellte Problem für ein bestimmtes Finanzinstrument zufriedenstellend zu lösen. Gerade aufgrund des strikt erwartungsfreien Herangehens kann der Anwender diesen Fall aber sofort erkennen. Wird er im Model Builder beispielsweise mit einer Equity-Kurve wie im Strategiebeispiel für 3COM konfrontiert, ist offensichtlich, dass keine befriedigende Lösung gefunden werden konnte. Ein solches Wertpapier sollte dann entsprechend nicht mit der Unterstützung durch NeuroStrategy bewirtschaftet werden.