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NeuroStrategy unterscheidet zwischen zwei Asset-Klassen: risikolosen Anlagen und risikoreichen Anlagen. Alle untersuchten Aktien, Index-Zertifikate und Währungen werden als risikoreiche Anlagen betrachtet, deren Wertentwicklung ungewiss ist. Als risikolose Anlage werden Papiere behandelt, deren Rendite (in gewissen engen Grenzen) feststeht. Hierzu gehören beispielsweise Geldmarktsätze oder Treasury Bills.
Das Ziel der von NeuroStrategy zu bildenden Strategie besteht darin, eine Investition so zwischen beiden Asset-Klassen zu splitten, dass Risiko- und Rendite-Erwartung in einem möglichst ausgewogenen Verhältnis stehen.
Das System betrachtet bei seinen Empfehlungen immer den einzelnen Wert. Wie eine grosse Investitionssumme innerhalb eines Portfolios gewichtet wird, ist der Erfahrung und Kreativität des Portfolio-Managers überlassen. Wir arbeiten an Strategie-Modellen, die nach den Erkenntnissen der modernen Portfolio-Theorie gebildet werden und strategische Empfehlungen für die Gewichtung der Titel innerhalb des Portfolios geben. Die derzeitigen Handelsempfehlungen von NeuroStrategy beziehen sich immer auf die für das jeweilige Instrument bereitgestellte Investitionsvolumen.
NeuroStrategy gibt die Handelsempfehlungen zwar im Klartext. Die Basis der Empfehlung ist jedoch ein vom Strategiemodell ausgegebener Wert zwischen 1.0 und -1.0. Der absolute Betrag dieses Wertes (ohne Berücksichtigung des Vorzeichens) gibt das Aufteilungsverhältnis zwischen den beiden Asset-Klassen in Prozent an. Eine Empfehlung mit einem absoluten Betrag von 0.7 beispielsweise bedeutet, dass 70% der Investitionssumme in die risikoreiche Anlage (also beispielsweise die Aktie) zu investieren sind. Die übrigen 30% sind risikolos anzulegen. Somit ist für 30% der Investition die Rendite gering, aber sicher. Für den in die Aktie investierten Teil der Investitionssumme ist die Rendite ungewiss.
Das Vorzeichen des Signals gibt an, in welcher Form der risikoreichere Anteil der Investition angelegt werden soll. Ein positives Vorzeichen empfiehlt, eine Long-Position einzunehmen, also das entsprechende Wertpapier zu kaufen. Bei negativem Vorzeichen wird eine Short-Position empfohlen. In diesem Fall kann die gesamte Investitionssumme - abzüglich Margin oder Leihgebühr - risikolos angelegt werden.
Sind Short-Positionen durch gesetzliche Regelungen oder faktische Umstände nicht möglich, wird bei negativem Vorzeichen die Investition in die risikolose Anlage empfohlen. NeuroStrategy signalisiert in diesem Fall 0 (Stay Out).
Wir weisen an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hin, dass die in den Charts dargestellten Equity-Kurven die Rendite aus den risikolosen Anlagen nicht berücksichtigen. Die Equity-Kurven zeigen die Entwicklung der Investition ausschliesslich unter Berücksichtigung der Positionierung in der risikoreichen Asset-Klasse. Die tatsächliche Performance der Modelle lässt sich demnach bei konsequentem Vorgehen nach dem oben beschriebenen Modell noch verbessern.